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20.03.2008

Kategorie: Fussball-2. Mannschaft Fussball-2. Mannschaft
Von: Jens Boventer

Unnötig hohe 0:4 Klatsche gegen TuS Gellep


Im kämpferischgeprägten Spiel gegen den Tabellenführer aus Gellep war für den SSV II nichts zu holen.

 

Erst nachdem der Schiedsrichter am Sonntag den Ascheplatz begutachtet hatte, war klar, dass angepfiffen wird. So ging es ziemlich pünktlich auf der matschigen Asche los. Wie bereits letzte Woche half auch gegen Gellep Dennis Minas in der Innenverteidigung aus, doch das verlieh der Abwehr auch nicht die notwendige Souveränität. Obwohl die klare Ansage bestand keine Rückpässe auf Keeper Devid Schumacher zu spielen, war dies nach einer guten Viertelstunde der Fall. Der Ball blieb im Matsch liegen, sodass der Gelleper Stürmer freie Bahn und keine Mühe hatte einzuschieben. Beim SSV lief in der erste Hälfte nach vorne nicht viel zusammen, sodass man nach einem Fehlpass in der Vorwärtsbewegung in einen Konter lief, den Peter Tall in einem Rettungsversuch unglücklich selber einnetzte. Zu seiner Verteidigung kann man jedoch sagen, dass hinter ihm ein einschussbereiter Stürmer lauerte. Nach dem 0:2 wurde das Fußballspiel eingestellt. Nachdem ein Strümper sich von einem Gellper die rassistische Beleidigung ?schwarze Sau? gefallen lassen musste, ?reagierte? der Strümper. Daraufhin musste der wildgewordene Gelleper, der wie in Rage hinter dem Strümper herlief, von gleich vier Mannschaftskollegen zu Boden gerungen werden, um die Situation zu besänftigen. Dem Schiedsrichter muss man hierbei ankreiden, dass er sich konsequent heraushielt und unverständlicher Weise nur zwei gelbe Karten zückte. Wenn man bedenkt, dass der Schiedsrichter rote Karten verteilen muss, um die Spieler zu beschützen, dann stellt sich dies als ein folgenschwerer Fehler heraus. Mit Fußball hatte dadurch der restliche Verlauf weniger zu tun, es artete mehr und mehr in pures ?Geknicke? aus. Vor allem Christian Steinfort lag beinahe nur noch auf dem Boden.

 

In der zweiten Halbzeit änderte sich an diesem Umstand nicht viel. Die Strümper versuchten dennoch den Anschlusstreffer zu erzielen, um das Spiel noch einmal spannend zu gestalten. Vor allem über die Seiten kamen vermehrt Flanken, die jedoch nicht ihr Ziel ins Netz fanden, sondern wie bei Georgios Papadopoulos nach einem Kopfball an der Latte scheiterten. Auch Christian Steinfort scheiterte an der Latte, als er keine andere Möglichkeit sah als aus guten 20 Metern zu schießen. Da das Tor der Gelleper hermetisch abgesiegelt zu sein schien, kam es einmal mehr wie es kommen musste. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau gelangte ein Gelleper an den Ball und schlenzte den Ball vom Sechzehner aus um den Verteiger herum ins obere rechte Eck. Danach war das Spiel entgültig gelaufen. Glücklicher Weise aus Strümper Sicht zog der Schiedsrichter nach zwei unsportlichen Aktionen zweier Strümper nicht noch die Rote Karte, sondern beließ es bei Gelb. Einmal mehr der Beweis, dass der Schiedsrichter zu keinem Zeitpunkt des Spiels das Spiel unter Kontrolle hatte. Lediglich ein Gelleper Verteidiger vermochte es an diesem Sonntag fertigzubringen die Ampelkarte zu sehen, dies nach mehrmaligem Foulspiel an Christian Steinfort. Schlusspunkt des Spiels war das 0:4, bei dem ein Gelleper Angreifer Torwart und Verteidiger umkurvte und zum Endstand einschob.

 

Es spielten:

D. Schumacher ? J. Schumacher, Minas, Tall ? Yildirim, Abou Nabout, Baumeister, J. Papadopoulos, Steinfort ? Engels, G. Papadopoulos

 

Ergänzungsspieler:

Bessell, Hermanns, Oleinik, Shabhazi, Weichler